Wenn am Rand des Rasens Grasbüschel stehen bleiben, Unkraut an der Mauer wächst oder die Fläche unter einer Hecke schwer erreichbar ist, kommt ein Rasentrimmer zum Einsatz. Viele Einsteiger greifen zunächst zu einem Elektromodell, weil es leicht wirkt und sich ohne Kraftstoff starten lässt. Andere entscheiden sich für ein Benzinmodell, wenn sie große Grundstücke bearbeiten oder besonders viel Leistung erwarten. Im Alltag zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede bei Bedienung, Vorbereitung, Geräusch, Gewicht und Pflege.
Ein elektrischer Rasentrimmer lässt sich meist schnell in Betrieb nehmen. Bei kabelgebundenen Geräten musst du allerdings auf die Kabelführung achten. Akku Modelle benötigen einen geladenen Akku und können je nach Kapazität eine begrenzte Laufzeit haben. Benzinmodelle arbeiten unabhängig von Steckdose und Akku. Dafür musst du Kraftstoff einfüllen, den Motor starten und das Gerät regelmäßig warten. Auch Vibrationen, Abgase und das höhere Gewicht beeinflussen die Handhabung.
Der Vergleich hilft dir dabei, die passende Technik für deinen Garten zu finden. Du erkennst, welches Modell sich für kleine Flächen, lange Rasenkanten oder dichtes Gras eignet. Außerdem vermeidest du Fehlbedienung und kannst Aufwand, Folgekosten sowie Arbeitskomfort besser einschätzen. Im weiteren Verlauf erfährst du, worin sich die Bedienung beider Varianten konkret unterscheidet und worauf du bei der Auswahl achten solltest.
Bedienungsunterschiede zwischen Elektro- und Benzin-Rasentrimmern
Elektrische und benzinbetriebene Rasentrimmer erledigen dieselbe Grundaufgabe. Bei der Bedienung verhalten sie sich jedoch deutlich unterschiedlich. Ein Elektromodell ist meist schnell einsatzbereit und verlangt nur wenige Handgriffe. Dafür musst du bei einem kabelgebundenen Gerät die Stromleitung im Blick behalten. Bei einem Akku-Rasentrimmer kommt die Laufzeit des Akkus hinzu. Ein Benzinmodell bietet dir mehr Unabhängigkeit von Steckdose und Ladegerät. Dafür ist die Vorbereitung aufwendiger und der Motor braucht regelmäßige Pflege.
Auch das Gewicht spielt eine wichtige Rolle. Beim Trimmen arbeitest du häufig mit ausgestreckten Armen und führst das Gerät über längere Zeit seitlich am Körper. Schon wenige zusätzliche Kilogramm können dann spürbar werden. Die folgende Übersicht zeigt, wie sich die wichtigsten Bedienaspekte unterscheiden.
| Bedienaspekt | Elektrischer Rasentrimmer | Benzin-Rasentrimmer |
|---|---|---|
| Startvorgang | Kabel einstecken oder Akku einsetzen. Danach genügt meist das Betätigen des Sicherheitsschalters und des Startknopfs. | Kraftstoff einfüllen, gegebenenfalls Choke und Primer bedienen und den Motor mit einem Zugstarter anlassen. Bei kaltem Motor sind oft mehrere Versuche nötig. |
| Vorbereitung | Bei Kabelgeräten musst du eine geeignete Verlängerungsleitung auslegen. Bei Akku-Geräten sollte der Akku geladen und korrekt eingerastet sein. | Du brauchst passenden Kraftstoff. Außerdem solltest du vor dem Start den Tankinhalt, den Fadenkopf und den allgemeinen Zustand des Motors prüfen. |
| Bewegungsfreiheit | Akku-Modelle bieten eine hohe Bewegungsfreiheit. Bei kabelgebundenen Geräten kann sich das Kabel an Sträuchern, Pfosten oder Gartenmöbeln verfangen. | Du kannst dich unabhängig von Stromanschlüssen im Garten bewegen. Der Kraftstoffvorrat begrenzt die Arbeitsdauer. |
| Leistungsabgabe | Die Leistung steht meist gleichmäßig zur Verfügung. Bei Akku-Modellen kann die Kraft bei niedrigem Ladestand abnehmen. | Der Motor eignet sich auch für dichteres Gras und zäheres Unkraut. Die Leistungsabgabe kann durch verschmutzte Filter oder alten Kraftstoff beeinträchtigt werden. |
| Gewicht und Balance | Elektromodelle sind häufig leichter. Bei Akku-Geräten erhöht der Akku das Gewicht am hinteren Ende. Das kann die Balance je nach Bauform verändern. | Motor und Tank machen das Gerät meist schwerer. Ein Tragegurt kann die Arme und Schultern bei längeren Einsätzen entlasten. |
| Lautstärke | Der Elektromotor arbeitet vergleichsweise leise. Trotzdem solltest du einen Gehörschutz verwenden und die Ruhezeiten deiner Gemeinde beachten. | Der Verbrennungsmotor ist deutlich lauter. Ein Gehörschutz ist besonders bei längeren Arbeiten wichtig. |
| Vibrationen | Elektromotoren erzeugen meist weniger Vibrationen. Das macht längeres Arbeiten für viele Nutzer angenehmer. | Motor und rotierender Fadenkopf können stärkere Vibrationen verursachen. Regelmäßige Pausen helfen, Hände und Arme zu entlasten. |
| Fadenverlängerung | Je nach Modell erfolgt die Fadenverlängerung automatisch, halbautomatisch durch Auftippen oder manuell. Vor dem Nachfassen muss das Gerät ausgeschaltet sein. | Die Technik am Fadenkopf funktioniert ähnlich. Wegen des laufenden Motors musst du beim Nachstellen besonders vorsichtig vorgehen. |
| Wartung | Meist genügt es, Lüftungsschlitze und Schutzhaube zu reinigen. Bei Akku-Modellen solltest du den Akku trocken und nach Herstellerangaben lagern. | Luftfilter, Zündkerze und Kraftstoffsystem benötigen regelmäßige Kontrolle. Vor längeren Pausen kann es sinnvoll sein, den Tank nach Herstellervorgabe zu leeren. |
| Arbeitsunterbrechung | Du kannst das Gerät einfach über den Schalter stoppen. Bei einem Kabelgerät solltest du den Netzstecker ziehen, wenn du am Fadenkopf arbeitest. | Der Motor muss vollständig ausgehen. Für Arbeiten am Fadenkopf solltest du zusätzlich den Zündkerzenstecker nach Herstellerangabe sichern. |
| Geruch und Abgase | Es entstehen während des Betriebs keine direkten Abgase. Das ist besonders in der Nähe von Fenstern, Sitzplätzen und Gewächshäusern angenehm. | Der Motor erzeugt Abgase und einen typischen Kraftstoffgeruch. Du solltest nur im Freien und mit ausreichender Luftzirkulation arbeiten. |
Elektromodelle sind besonders einfach zu bedienen
Für kleine bis mittelgroße Gärten ist ein elektrischer Rasentrimmer oft komfortabel. Du musst keinen Kraftstoff mischen oder einen Verbrennungsmotor warmlaufen lassen. Nach dem Einschalten kannst du direkt mit der Arbeit beginnen. Das geringe Geräusch erleichtert den Einsatz in dicht besiedelten Wohngebieten. Außerdem fällt die Reinigung meist schnell aus.
Bei einem kabelgebundenen Rasentrimmer liegt die wichtigste Herausforderung im Stromkabel. Führe es immer hinter dir und halte ausreichend Abstand zum Schneidkopf. Arbeite möglichst systematisch von der Steckdose weg. So verringerst du das Risiko, die Leitung zu überfahren oder mit dem Faden zu beschädigen. Ein Akku-Rasentrimmer beseitigt dieses Problem. Dafür solltest du vor dem Einsatz prüfen, ob die Akkukapazität für die gesamte Fläche ausreicht.
Benzinmodelle verlangen mehr Aufmerksamkeit
Ein Benzin-Rasentrimmer bietet dir viel Unabhängigkeit. Du kannst auch entlegene Bereiche des Grundstücks bearbeiten. Der Motor liefert bei vielen Geräten ausreichend Kraft für hohes Gras und kräftigen Bewuchs. Die Bedienung erfordert jedoch mehr Vorbereitung. Vor dem Start kontrollierst du den Kraftstoff und bringst den Motor mit den vorgesehenen Bedienelementen zum Laufen.
Nach dem Einsatz endet die Arbeit nicht immer mit dem Ausschalten. Grasreste solltest du aus der Schutzhaube entfernen. Zusätzlich können Luftfilter, Zündkerze und Fadenkopf eine Reinigung oder Kontrolle benötigen. Bei falscher Lagerung kann Kraftstoff Probleme beim nächsten Start verursachen. Wenn du diese Schritte nicht regelmäßig durchführen möchtest, ist ein Elektromodell meist die unkompliziertere Wahl.
Welches Bedienkonzept passt zu dir?
Ein elektrischer Rasentrimmer passt gut zu dir, wenn du kurze Wege, geringe Geräuschentwicklung und eine einfache Inbetriebnahme bevorzugst. Für kleine Gärten ist ein Kabelgerät oft ausreichend. Für verwinkelte Grundstücke bietet ein Akku-Modell mehr Bewegungsfreiheit. Achte dabei auf Akkukapazität, Ladezeit und das Gewicht des Geräts.
Ein Benzin-Rasentrimmer ist sinnvoll, wenn du große Flächen ohne Stromanschluss bearbeitest und eine hohe Leistungsreserve benötigst. Du solltest jedoch bereit sein, dich mit Kraftstoff, Motorstart und Wartung zu beschäftigen. Unabhängig vom Antrieb gilt: Trage Schutzbrille, feste Schuhe und bei lauten Geräten einen Gehörschutz. Schalte den Trimmer aus, bevor du den Fadenkopf prüfst oder blockierende Pflanzen entfernst.
Zusammengefasst bieten Elektromodelle den einfacheren Start und meist den höheren Bedienkomfort. Benzinmodelle punkten mit Bewegungsfreiheit und Ausdauer. Die richtige Wahl hängt deshalb nicht nur von der Motorleistung ab. Entscheidend sind auch die Größe deines Gartens, die Art des Bewuchses und der Aufwand, den du bei Vorbereitung und Pflege akzeptierst.
Elektro- oder Benzin-Rasentrimmer: So triffst du die richtige Wahl
Welcher Rasentrimmer zu dir passt, hängt vor allem von deinem Grundstück und deinen Gewohnheiten ab. Die folgenden Leitfragen helfen dir, die Unterschiede im Alltag realistisch einzuschätzen.
Wie groß ist die zu bearbeitende Fläche?
Für kleine und mittelgroße Gärten reicht ein Elektro-Rasentrimmer meist aus. Ein Kabelmodell bietet eine unbegrenzte Betriebsdauer, solange eine Steckdose in der Nähe ist. Bei verwinkelten Flächen oder größeren Entfernungen ist ein Akku-Rasentrimmer praktischer. Prüfe vor dem Kauf, ob die Akkulaufzeit für deine Rasenkanten und schwer erreichbaren Stellen genügt. Bei sehr großen Grundstücken kann ein Benzinmodell Vorteile bieten. Du bist nicht auf eine Steckdose angewiesen und musst keine Ladepausen einplanen.
Wie dicht und kräftig ist der Bewuchs?
Bei feinen Rasenkanten, niedrigem Gras und gelegentlichem Unkraut ist ein Elektromodell in der Regel die komfortable Lösung. Wenn du dagegen häufig hohes Gras, dichte Wildkräuter oder kräftigen Bewuchs entfernst, kann ein Benzin-Rasentrimmer mehr Leistungsreserve bieten. Allerdings hängt die tatsächliche Schneidleistung auch vom Fadenkopf, vom verwendeten Fadendurchmesser und von der Motorleistung ab. Ein leistungsstarker Akku-Rasentrimmer kann für viele private Gärten ebenfalls ausreichen.
Wie viel Aufwand möchtest du bei Pflege und Betrieb übernehmen?
Elektromodelle sind meist schnell startklar und benötigen wenig Wartung. Du musst lediglich Kabel, Akku, Schutzhaube und Fadenkopf kontrollieren. Beim Benzinmodell kommen Kraftstoff, Luftfilter, Zündkerze und eine sorgfältige Lagerung hinzu. Frage dich deshalb, ob du bereit bist, dich regelmäßig um den Motor zu kümmern. Wenn du einfach einschalten und direkt arbeiten möchtest, spricht das klar für einen Elektro-Rasentrimmer.
Unsicherheit entsteht häufig bei der Frage nach der Leistung. Lass dich nicht allein von Werbeangaben leiten. Entscheidend sind die Größe der Fläche, die Dichte des Bewuchses und die gewünschte Arbeitsdauer. Für einen kleinen Garten in einem Wohngebiet ist ein leises Akku-Modell oft die angenehmste Wahl. Bei einem großen Grundstück ohne Stromanschluss kann ein Benzinmodell sinnvoller sein. Beachte außerdem deine körperliche Belastbarkeit, da Benzintrimmer häufig schwerer und vibrationsintensiver sind. Egal für welche Antriebsart du dich entscheidest, achte auf einen verstellbaren Zusatzgriff, eine gute Balance und eine passende Schutzhaube.
Elektro- und Benzin-Rasentrimmer im praktischen Alltag
Die Unterschiede zwischen Elektro- und Benzin-Rasentrimmern zeigen sich besonders dann, wenn die Bedingungen im Garten wechseln. Nicht jede Fläche stellt dieselben Anforderungen an Reichweite, Leistung und Bedienkomfort. Ein Blick auf typische Situationen hilft dir dabei, die passende Antriebsart für deinen Alltag einzuschätzen.
Kleiner Garten mit vielen Rasenkanten
Bei einem kleinen Grundstück mit Beeten, Mauern und Wegen ist ein Elektro-Rasentrimmer oft besonders praktisch. Ein Kabelmodell ist schnell einsatzbereit und kann ohne Unterbrechung arbeiten. Du musst jedoch darauf achten, dass das Kabel nicht zwischen Sträucher gerät oder versehentlich in den Schneidbereich gelangt. Ein Akku-Rasentrimmer bietet hier mehr Bewegungsfreiheit. Sein geringeres Gewicht erleichtert das Arbeiten an mehreren kurzen Kanten. Für gelegentliche Pflegearbeiten genügt die Akkulaufzeit meistens.
Großes Grundstück ohne Steckdose
Auf einem großen Grundstück kann die Entfernung zur nächsten Steckdose zum entscheidenden Problem werden. Ein Kabelgerät ist dann nur mit einer langen Verlängerungsleitung nutzbar. Das erhöht den Aufwand und erschwert die sichere Kabelführung. Ein Benzin-Rasentrimmer lässt sich unabhängig vom Stromnetz einsetzen. Auch ein Akku-Modell kann eine gute Lösung sein, wenn ein Ersatzakku vorhanden ist. Bei langen Einsätzen musst du beim Benzingerät allerdings das höhere Gewicht, die stärkeren Vibrationen und die nötigen Pausen für Wartung oder Kraftstoff beachten.
Hohes Gras und unterschiedliche Vegetation
Auf regelmäßig gepflegten Rasenflächen kommen Elektromodelle meist problemlos zurecht. Anders sieht es bei hohem Gras, dichtem Unkraut oder verfilzten Bereichen aus. Ein Benzinmodell kann dort durch seine Leistungsreserve Vorteile bieten. Es eignet sich zudem für Grundstücke, auf denen nicht nur Rasenkanten, sondern auch größere verwilderte Bereiche bearbeitet werden. Für leichte bis mittlere Vegetation reicht ein leistungsfähiger Akku-Rasentrimmer häufig aus. Wichtig sind außerdem ein passender Fadenkopf und ein stabiler Schneidfaden.
Arbeiten in Wohngebieten mit Lärmbeschränkungen
In dicht bebauten Wohngebieten spielt die Lautstärke eine große Rolle. Elektro-Rasentrimmer arbeiten meist deutlich leiser als Benzinmodelle. Trotzdem solltest du die örtlichen Ruhezeiten beachten und Rücksicht auf Nachbarn nehmen. Ein Akku-Gerät eignet sich besonders für kurze Pflegearbeiten am Morgen oder am frühen Abend, sofern dies die geltenden Regeln erlauben. Der Benzinmotor ist nicht nur lauter. Er erzeugt auch Abgase und einen typischen Kraftstoffgeruch. Das kann in der Nähe von Sitzplätzen, Fenstern oder Nachbargrundstücken störend sein.
Arbeiten an Hängen und schwer zugänglichen Stellen
An Böschungen, unter Bänken oder zwischen dicht stehenden Pflanzen zählt eine gute Balance. Ein leichter Elektro-Rasentrimmer lässt sich dort meist einfacher führen. Beim Kabelmodell musst du zusätzlich auf Hindernisse und die sichere Position der Leitung achten. Ein Akku-Gerät verbindet geringes Gewicht mit größerer Bewegungsfreiheit. Benzinmodelle können auf weitläufigem Gelände nützlich sein. An steilen Hängen wird ihr höheres Gewicht jedoch schneller anstrengend. Ein Tragegurt und ein verstellbarer Zusatzgriff können die Belastung reduzieren.
Wenn körperliche Belastung eine Rolle spielt
Bei längeren Arbeiten oder eingeschränkter Kraft in Armen und Schultern ist das Gerätegewicht besonders wichtig. Elektromodelle sind häufig leichter und erzeugen weniger Vibrationen. Dadurch kannst du sie oft länger komfortabel führen. Ein Benzintrimmer lohnt sich eher dann, wenn seine zusätzliche Leistung und Reichweite tatsächlich gebraucht werden. Prüfe vor dem Kauf, ob der Griff bequem sitzt und sich der Fadenkopf gut kontrollieren lässt. So wird die Bedienung auch bei wiederkehrenden Pflegearbeiten sicherer und angenehmer.
Häufige Fragen zur Bedienung von Elektro- und Benzin-Rasentrimmern
Welcher Rasentrimmer lässt sich schneller starten?
Ein Elektro-Rasentrimmer ist in der Regel schneller einsatzbereit. Bei einem Kabelmodell steckst du den Netzstecker ein, bei einem Akku-Modell setzt du einen geladenen Akku ein. Danach genügt meist das Betätigen des Sicherheitsschalters und des Startknopfs. Ein Benzinmodell benötigt je nach Motortemperatur mehrere Handgriffe wie Primer, Choke und Zugstarter.
Ist ein Elektro-Rasentrimmer einfacher zu bedienen?
Für viele Einsteiger ist ein Elektro-Rasentrimmer einfacher zu bedienen. Er benötigt keinen Kraftstoff und verursacht während des Betriebs keine direkten Abgase. Bei einem Kabelgerät musst du jedoch die Leitung stets hinter dir führen und vor dem Schneidkopf schützen. Ein Akku-Modell ist flexibler, benötigt aber einen geladenen Akku.
Welches Modell eignet sich besser für hohes Gras?
Bei hohem Gras und dichtem Bewuchs kann ein Benzin-Rasentrimmer durch seine Leistungsreserve Vorteile bieten. Ein leistungsstarker Akku-Rasentrimmer reicht für viele private Gärten ebenfalls aus. Entscheidend sind neben dem Antrieb auch die Motorleistung, der Fadendurchmesser und der passende Fadenkopf. Arbeite bei starkem Bewuchs langsam und entferne das Gras in mehreren Durchgängen.
Welche Wartung ist bei den beiden Antrieben nötig?
Bei einem Elektromodell beschränkt sich die Pflege meist auf das Reinigen von Schutzhaube, Fadenkopf und Lüftungsschlitzen. Bei einem Akku-Gerät solltest du den Akku trocken lagern und nach den Vorgaben des Herstellers laden. Ein Benzinmodell benötigt zusätzliche Kontrollen an Luftfilter, Zündkerze und Kraftstoffsystem. Vor längeren Betriebspausen ist eine Lagerung nach den Angaben des Herstellers wichtig.
Welcher Rasentrimmer ist leiser und angenehmer im Wohngebiet?
Elektro-Rasentrimmer arbeiten normalerweise leiser als Benzinmodelle. Das ist an Grundstücksgrenzen und in dicht bebauten Wohngebieten ein praktischer Vorteil. Trotzdem gelten auch für Elektrogeräte örtliche Ruhezeiten und Rücksichtnahme auf Nachbarn. Bei beiden Antrieben solltest du eine Schutzbrille tragen und bei längeren Arbeiten einen Gehörschutz verwenden.
Technische Grundlagen von Elektro- und Benzin-Rasentrimmern
Ein Rasentrimmer schneidet Gras und leichte Pflanzen mit einem schnell rotierenden Faden oder Messer. Der Schneidkopf sitzt am unteren Ende des Geräts. Ein Schutzbügel oder eine Schutzhaube hält abgeschnittene Pflanzenteile zurück und begrenzt den Arbeitsbereich. Für die Bedienung ist vor allem wichtig, wie der Schneidkopf angetrieben wird und wie du ihn mit Energie versorgst.
Motor und Energieversorgung
Bei einem Elektro-Rasentrimmer treibt ein Elektromotor den Schneidkopf an. Kabelgebundene Modelle beziehen den Strom aus einer Steckdose. Du brauchst deshalb eine geeignete Verlängerungsleitung und musst sie während der Arbeit sicher hinter dir führen. Akku-Rasentrimmer arbeiten ohne Kabel. Ihre Einsatzdauer hängt von der Akkukapazität, der eingestellten Leistung und dem Zustand des Akkus ab.
Ein Benzin-Rasentrimmer nutzt einen Verbrennungsmotor. Er benötigt Kraftstoff und wird meist mit einem Zugstarter gestartet. Je nach Motortemperatur kommen weitere Bedienelemente wie Primer oder Choke zum Einsatz. Der Motor liefert seine Leistung unabhängig von Steckdose und Ladegerät. Dafür entstehen Geräusche, Abgase und ein höherer Wartungsaufwand.
Schneidfaden und Fadenkopf
Viele Rasentrimmer arbeiten mit einem Kunststofffaden. Dieser wird durch die Drehbewegung gespannt und schneidet Gras an Kanten oder schwer zugänglichen Stellen. Ist der Faden zu kurz, sinkt die Schnittbreite. Je nach Gerät verlängerst du ihn durch Auftippen des Fadenkopfs, automatisch oder von Hand. Schalte den Trimmer immer aus, bevor du den Fadenkopf prüfst oder blockierende Pflanzen entfernst.
Leistung, Schnittbreite und Drehzahl
Die Leistung beeinflusst, wie gut das Gerät dichtes Gras bewältigt. Eine größere Schnittbreite ermöglicht schnelles Arbeiten auf offenen Flächen. An Beeten, Mauern und zwischen Pflanzen ist eine kleinere Schnittbreite oft leichter zu kontrollieren. Eine hohe Drehzahl bedeutet nicht automatisch, dass ein Gerät für jede Vegetation geeignet ist. Auch Fadendurchmesser, Motorleistung und die richtige Arbeitsweise spielen eine Rolle.
Gewicht, Balance und Sicherheit
Das Gewicht verteilt sich je nach Bauform unterschiedlich. Bei einem Elektrogerät sitzt der Akku oder Motor häufig am oberen Teil des Schafts. Ein Benzintank und der Verbrennungsmotor können das Gerät schwerer machen. Ein Zusatzgriff und ein Tragegurt verbessern die Führung bei längeren Einsätzen. Trage außerdem eine Schutzbrille und feste Schuhe. Halte Abstand zu Personen, Tieren, Glasflächen und losen Steinen.
Pflege- und Wartungstipps für Elektro- und Benzin-Rasentrimmer
Gerät nach jedem Einsatz reinigen
Entferne Grasreste, Erde und feuchte Pflanzenteile direkt nach der Arbeit von Schutzhaube, Fadenkopf und Gehäuse. Verwende dafür eine Bürste oder ein trockenes Tuch und spritze Elektrogeräte niemals mit Wasser ab.
Kabel und Akku regelmäßig prüfen
Kontrolliere bei kabelgebundenen Modellen die Leitung vor jedem Einsatz auf Risse, Quetschungen und lockere Stecker. Bei Akku-Rasentrimmern solltest du Kontakte trocken und sauber halten sowie den Akku nach den Herstellerangaben laden und lagern.
Fadenkopf und Schneidfaden kontrollieren
Ein beschädigter oder zu kurzer Schneidfaden verschlechtert das Schnittbild und kann den Motor stärker belasten. Prüfe deshalb vor der Arbeit die Fadenlänge und ersetze den Fadenkopf, wenn er Risse zeigt oder nicht mehr sicher läuft.
Luftfilter und Zündkerze pflegen
Bei einem Benzin-Rasentrimmer braucht der Luftfilter regelmäßige Kontrolle, weil verstopfter Schmutz die Motorleistung mindert. Reinige oder ersetze ihn nach den Vorgaben des Herstellers und prüfe auch die Zündkerze, wenn der Motor schlecht startet.
Kraftstoff richtig lagern
Verwende ausschließlich den für den Motor vorgesehenen Kraftstoff und fülle den Tank nicht über die Markierung hinaus. Vor einer längeren Pause solltest du die Hinweise des Herstellers zur Tankentleerung beachten, damit alter Kraftstoff keine Startprobleme verursacht.
Vorher-Nachher-Kontrolle durchführen
Vor dem Start prüfst du Schutzhaube, Griff, Fadenkopf und Befestigungen auf festen Sitz. Nach dem Einsatz lässt du das Gerät abkühlen, entfernst Pflanzenreste und lagerst es trocken. So bleibt die Bedienung sicher und der Trimmer ist beim nächsten Einsatz schneller bereit.

